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Pressemitteilung vom 04.08.2026
Modernisierungs- und Bauarbeiten an städtischen Schulen während der Sommerferien in Merzig
Für die Kreisstadt Merzig haben Investitionen in Bildungseinrichtungen einen hohen Stellenwert. So investiert die Kreisstadt schon seit Jahren einen großen Teil ihrer städtischen Gelder in Schulen und Kindertagesstätten und somit in die Zukunft.
In diesem Zusammenhang wurden auch die Sommerferien 2026 wieder intensiv genutzt, um an mehreren Standorten, wie zum Beispiel Kreuzbergschule, Grundschule Hilbringen sowie an der Grundschule Bietzerberg (Dependance der Kreuzbergschule) wichtige Bau- und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Der Großteil der Arbeiten ist bereits abgeschlossen. Außerdem haben die ersten Bauarbeiten im Rahmen des Startchancenprogramms in der Grundschule St. Josef be-gonnen.
Ziel ist es mit den Modernisierungs- und Bauarbeiten, die Lern- und Aufenthaltsqualität für Schülerinnen und Schüler sowie die Arbeitsbedingungen für Lehr- und Betreuungspersonal nachhaltig zu verbessern. Generell fanden während der Sommerferien in allen städtischen Bildungseinrichtungen die jährliche Grundreinigung statt.
Nach umfassenden Planungen wurde das Bestandsgebäude der Grundschule Hilbringen mithilfe innovativer Holzfertigbau-Elemente aufgestockt, um die Freiwillige Ganztagsschule (FGTS) zu erweitern. Die Bauarbeiten hierzu sind planmäßig verlaufen, so dass die vergrößerte Freiwillige Ganztagsschule pünktlich nach den Sommerferien am 10. August 2026 ihren Betrieb aufnehmen kann. Zudem wurde die Zeit der Sommerferien auch genutzt, um die Arbeiten für die neue Heizungsversorgung an der Grundschule Hilbringen sowie auch an der FGTS voranzutreiben. Die neue Heizungsversorgung nach dem NULLplusNull-Konzept nutzt Sonnenenergie in Kombination mit Erdwärme, um die Gebäude ganzjährig und besonders nachhaltig zu temperieren. So kann beispielsweise im Sommer gekühlt und im Winter geheizt werden. Die Heizungsversorgung soll 2027 fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten des Bauprojekts betragen rund 2,97 Millionen Euro und werden mit Landes- und Bundesmitteln aus dem Bundesprogramm „Investitionsprogramm Ganztagausbau“ unterstützt.
Mit dem Um- und Neubau der Grundschule Bietzerberg zur Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) als Dependance der Kreuzbergschule wird eine neue Schule, pünktlich zum Schuljahr 2026/27, für viele Schülerinnen und Schüler auf dem Bietzerberg nach den Sommerferien öffnen. Die Bauarbeiten hierzu sind abgeschlossen. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 4,6 Millionen Euro. Das Vorhaben wird durch Fördermittel aus verschiedenen Landes- und Bundesprogrammen unterstützt, den Großteil der Kosten trägt jedoch die Kreisstadt Merzig.
An der Kreuzbergschule wurden die Akustik und die Beleuchtung in einem Klassenraum verbessert. Anlass hierfür ist die Einschulung zweier Kinder mit Hör- beziehungsweise Sehbeeinträchtigung. Für die Baumaßnahme an der Kreuzbergschule wurden Kosten in Höhe von rund 17.000 Euro veranschlagt.
Die Grundschule St. Josef Merzig wurde im vergangenen Jahr als einzige Schule im Landkreis Merzig-Wadern in das Startchancenprogramm des Bundes aufgenommen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren erhält sie umfangreiche Fördermittel – sowohl für bauliche Maßnahmen als auch für den Ausbau ihres pädagogischen Angebots. Im Rahmen dieses Programms haben nun die Trockenbauarbeiten begonnen. Die Baumaßnahmen an der Grundschule St. Josef erstrecken sich über einen längeren Zeitraum. Einfluss auf den Schulbetrieb haben sie nahezu keinen. So werden beispielsweise geräuschvolle Arbeiten nach den Schulzeiten bzw. in den Ferien durchgeführt. Darüber hinaus werden Staubschutzwände installiert, um die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal zu schützen. Das Gesamtbudget für das Startchancenprogramm an der Grundschule St. Josef liegt bei 1,2 Millionen Euro.
Oberbürgermeister Marcus Hoffeld ist es im Rahmen der jährlich stattfindenden Modernisierungs- und Bauarbeiten an Schulen besonders wichtig, eine dauerhafte, gute Lernumgebung für die Kinder der Kreisstadt Merzig sowie für das Lehr- und Betreuungspersonal zu schaffen. Zudem betont er, dass die gute Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung, den Planern und Bauleitern sowie den ausführenden Firmen maßgeblich dazu beitrug, dass die Baumaßnahmen ohne nennenswerte Verzögerungen realisiert werden konnten.