Die Opernfestspiele haben für 2027 ihren Ausweichspielort gefunden: Das Gelände an der ehemaligen Sendeanlage von EUROPE 1 bei Berus.
2027 steht nach der Zauberflöte (2024/2025) und der West Side Story (2026) wieder eine bekannte Oper auf dem Spielplan. Der Titel und das Produktionsteam sollen nach Abschluss der diesjährigen Opernfestspiele vorgestellt werden. Dann beginnt auch der Vorverkauf. Geplant sind acht Vorstellungen im August 2027, mit einer Gesamtkapazität von 12.000 Plätzen.
Joachim Arnold: „Ich bin überwältigt und geehrt von der positiven Resonanz aus dem ganzen Saarland auf die Suche nach Ausweichspielorten für die nächsten Jahre. Das zeigt den hohen Stellenwert, den die Opernfestspiele nach nur drei Jahren für das gesamte Land erreicht haben.“
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger: „Die Lösung ist dem schon seit Längerem außerordentlich konstruktiven Zusammenwirken von Joachim Arnold, der Landesregierung sowie der Bürgermeisterin von Überherrn und dem Landrat zu verdanken“ und betont: „Die Opernfestspiele haben sich als Kultur-Event etabliert, das weit über die Landesgrenzen hinausstrahlt. Große Opernkunst an besonderem Ort wird auch an der beeindruckenden Sendehalle die Saarländerinnen und Saarländer sowie viele extra Angereiste begeistern.“
Joachim Arnold: „Die Geschichte des Senders ist intensiv mit der des Saarlandes verbunden. Jeder kennt den Ort zumindest aus der Ferne, und doch war er bisher immer irgendwie unerreichbar. Das verbindet ihn mit dem Saarpolygon. In Berus finden wir angesichts der sehr kurzen Vorbereitungszeit sowohl künstlerisch als auch infrastrukturell die für uns besten Rahmenbedingungen: Die riesige Glasfassade mit einer Breite von über 80 Metern wird die spektakuläre Matrix für eine bildgewaltige Theatersprache sein, die die Besucherinnen und Besucher wie schon am Saarpolygon überwältigen wird. Es gibt im Außenbereich ausreichend Platz für eine große Zuschauertribüne mit etwa 1.500 Plätzen, einen unmittelbar angrenzenden Parkplatz und einen attraktiven Gastronomiebereich. Wir nehmen deshalb im nächsten Jahr diesen spektakulären und ein bisschen wie im Dornröschenschlaf liegenden Ort mit einer großen Musiktheaterproduktion in den Blick - und hoffen auf einen weiteren „Aha-Effekt“ bei den Saarländerinnen und Saarländern, aber auch bei den Menschen, die unser schönes Bundesland dadurch zum ersten Mal erleben.“
Die Bürgermeisterin der Gemeinde Überherrn Anne Yliniva-Hoffmann: „Die Gemeinde Überherrn freut sich, Gastgeber der außergewöhnlichen Opernfestspiele zu sein, die Joachim Arnold zu großer Strahlkraft gebracht hat. Dass unsere Sendehalle für dieses besondere Kulturereignis ausgewählt wurde, bestätigt uns zugleich in unserem Weg, diesen außergewöhnlichen Ort kontinuierlich weiterzuentwickeln, mit Leben zu füllen und als Kultur- und Veranstaltungsort über unsere Gemeinde hinaus sichtbar zu machen. Ich bin überzeugt, dass die Sendehalle den Opernfestspielen eine beeindruckende Kulisse bieten wird, und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und die gemeinsame Umsetzung dieses besonderen Projekts.“
Der Landrat des Landkreises Saarlouis Patrik Lauer: „Unser Landkreis bietet viele außergewöhnliche Orte. Und so ist es dankenswerterweise allen Akteuren gemeinsam gelungen, eine wunderbare Ausweich-Lösung für die Opernfestspiele zu finden, wenn die Halde Ensdorf 2027 nicht zur Verfügung steht. Ich freue mich schon jetzt auf die Opernfestspiele 2027 an der Sendehalle des Europasenders.“